Rasenkraftsport Tauziehen Rugby in Bayern

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Saisoneinstieg im Hammerwurf bei den Bayerischen Winterwurfmeisterschaften
Die Bayerischen Winterwurfmeisterschaften sind zwar eigentlich eine Veranstaltung des bayerischen Leichtathletik-Verbands, nichtsdestotrotz waren am letzten Januar-Wochenende viele Athletinnen und Athleten in Wiesau vertreten, die auch im Rasenkraftsport aktiv sind. Dieses doppelte Engagement der Sportler bietet sich an, finden viele, denn die Disziplin ist in beiden Verbänden fest verankert. Titel im Hammerwurf, wie z.B. der „Bayerische Winterwurfmeister“ dürfen nur vom Leichtathletik-Verband vergeben werden, aber im Rasenkraftsport sind die mit dem Hammer erworfenen Punkte stets für den Ausgang des Dreikampfs ausschlaggebend. Kein Wunder also, dass in Wiesau ein stark besetztes Teilnehmerfeld in den Hammerwurf-Ring stieg. Trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison und der nasskalten Bedingungen gelang es vielen der jungen Werfer, gute Leistungen abzurufen. Der mit Abstand weiteste Wurf des Tages ging auf das Konto von Merlin Hummel vom UAC Kulmbach. Mit 75,63 m warf der Rasenkraftsportler und Leichtathlet einen neuen bayerischen Rekord in der Altersklasse U20. Der bis dato stehende Rekord stammt übrigens ebenfalls von einem altbekannten Namen im Rasenkraftsport, Jerrit Lipske.
Kilian Drisga vom TSV 1880 Wasserburg übertraf in der Klasse U18 mit dem 5-Kilo-Gerät zum ersten Mal die 60-Meter-Marke. Auch er sowie seine Mitstreiter Sandro Koinzer aus Memmingen und Linus Liebenwald aus Kulmbach nehmen regelmäßig an Wettkämpfen beider Sportverbände teil.
Aber auch bei den jungen Damen findet man einige Gesichter, die äußerst erfolgreich „doppelt mitmischen“: Das komplette Teilnehmerfeld der W15, und das waren immerhin acht an der Zahl, bestand aus Athletinnen, die auch Rasenkraftsport betreiben. Den Sieg trug in dieser Altersklasse die Aschaffenburgerin Lara Holzapfel mit sage und schreibe 53,05 m davon. In der U23 zeigte Nancy Randig aus Regensburg einmal mehr solide Würfe und gewann sicher mit 55,93 m.
Diese starken Ergebnisse erfreuen natürlich den BRTV und auch den Bayerischen Leichtathletikverband gleichermaßen. Sie zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zur Förderung der gemeinsamen Disziplin ist, um dem Nachwuchs die bestmöglichen Chancen zu liefern. Denn nur so kann das Hammerwerfen weiter dermaßen erfolgreich in Bayern betrieben werden.

[Sabine Fick, Pressewart BRTV]

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